Ist eine Liegenschaft mit einem Pfandrecht belastet, ist dies im C-Blatt des Grundbuchauszugs ersichtlich. Ein Pfandrecht wird in der Regel eingetragen, wenn der Liegenschaftsbesitzer einen Kredit aufnimmt. Das Pfandrecht dient als Besicherung der Bank, das heißt im Falle eines Zahlungsausfalls des Kreditnehmers, wäre die Bank in der Lage die Liegenschaft zu verpfänden. Dabei wird ein Höchstbetrag festgelegt, den die Bank maximal einbehalten darf. Dieser setzt sich aus der Kreditsumme plus Kreditnebenkosten zusammen.
Beispiel Pfandrecht
Das eingetragene Pfandrecht bezieht sich auf die Eigentumsanteile gem. Blattnummer 16. Die laufende Nummer ist 3691, das Jahr ist 2022. Die Pfandurkunde wurde am 19.07.2022 ausgestellt. Die Raiffeisenbank Regionalbank Hall in Tirol ist Gläubiger und darf z.B. bei längerem Zahlungsausfall des Kreditnehmers die Liegenschaft bis zu einem Höchstbetrag von EUR 380.000 verpfänden.
Über die laufende Nummer (3691) und Jahr (2022) kann die Pfandurkunde online im Grundbuch eingesehen werden.